Frau greift mit ihrer Hand das Tom Fyfe Merino T-Shirt und zieht am Stoff

Eigenschaften von Merinowolle

Warum stinkt Kleidung aus Merino-Wolle nicht?

Nach dem Sport, schwerer körperlicher Arbeit oder wenn wir unsere Kleidung längere Zeit tragen, irgendwann riecht sie unangenehm nach Schweiß. Dabei ist der frisch gebildete Schweiß erst einmal geruchslos. Erst wenn die Bakterien auf unserer Haut anfangen den Schweiß zu zersetzen, beginnen wir unangenehm zu riechen. Unser Schweiß dient als Nahrungsgrundlage für die Bakterien und wo es besonders warm und feucht ist an unserem Körper vermehren sich diese besonders gern. Zum Beispiel an unseren Achselhöhlen sind optimale Bedingungen. Von dort aus übertragen sich Schweiß und Bakterien auf unsere Kleidungsstücke. Besonders gut funktioniert das, wenn diese aus Baumwolle oder Kunstfaser bestehen. Die Hautbakterien beginnen dort sofort den Schweiß zu zersetzen und unsere Kleidung fängt an zu stinken. Ganz anders ist dies bei Merinowolle. Doch warum ist das bei Merinowolle nicht der Fall?

Die Oberfläche der Merinofaser unterscheidet sich zu der Oberfläche der Kunstfaser beispielsweise. Die Kunstfaser hat eine glatte Oberfläche, auf der sich unser Schweiß und Bakterien besonders gut anhaften können. Die Merinofaser verfügt hingegen über eine schuppige Oberfläche, die man sich wie aneinander liegende Ziegel auf einem Dach vorstellen kann. Tatsächlich haften Bakterien auf dieser Oberfläche schlechter als auf einer glatten Kunstfaserfläche. Ein weiter Vorteil ist, dass die Fasern die Feuchtigkeit des Schweißes sehr schnell aufnehmen und die Bakterien diesen gar nicht erst abbauen können. Ebenso wird die Entstehung eines feuchten Klimas verhindert, durch die wasserabweisende Oberfläche. Bakterien haben so schlechte Chancen in einem für sie suboptimalen Lebensraum.

Außerdem baut das Protein Keratin in den Merinofasern die Bakterien ab, die verantwortlich für den üblen Geruch sind. Dadurch wirkt Merinowolle dauerhaft antibakteriell und zwar auf natürliche Weise. Der wohl interessanteste und größte Vorteil der Merinowolle gegenüber Kunstfaser ist der mechanische Selbstreinigungseffekt. Der Kern der Merinofaser besteht aus zwei verschiedenen Zelltypen, die eine unterschiedliche Menge an Feuchtigkeit aufnehmen können. Dadurch schwellen diese unterschiedlich stark an und reiben konstant aneinander, wodurch sich die Faser immer wieder von selbst reinigt. Genau deshalb muss Kleidung aus Merinowolle nicht oft gewaschen werden. Meist reicht es schon aus, das Kleidungsstück bei feuchter Witterung auszulüften.   

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